Makrelen leben wie viele ihrer Verwandten in großen Schwärmen
und halten sich außerhalb der winterlichen Ruheperiode, die sie in tieferen Schichten verbringen, gewöhnlich dicht unter der
Wasseroberfläche auf. Im Juni/Juli laichen sie im Bereich der Küstengewässer ab; auch hierbei hält der Schwarm zusammen. Ein
einzelnes Weibchen legt bis zu 400 000 Eier, die eine Ölkugel enthalten und dadurch frei im Wasser schweben. Nach 5-7 Tagen schlüpfen
die Larven. Erst am Ende des dritten Lebensjahres werden die jungen Makrelen geschlechtsreif. Ausgewachsen erreichen sie eine Länge von 50 cm.
Nahrung, Feinde: Erwachsene Makrelen sind gefräßige Räuber, die
als außerordentlich schnelle Schwimmer auf kleine Heringe, Sardinen, Sprotten, Sandaale und Kleinkrebse Jagd machen. Sie selbst werden
u. a. von Dorn- und Heringshaien, Thunfischen und Delphinen verfolgt. Auf der Flucht können sie sehr schnell in größere Tiefen
hinabtauchen und ebenso wieder emporschießen, da sie keine Schwimmblase haben.
Stachelmakrelen (Carangidae): Stachelmakrelen haben eine stromlinienförmige
Gestalt mit seitlich zusammengedrücktem oder rundem Querschnitt und meist silbriger Farbe. Der Kopf hat oft ein steiles Profil.
Brustflossen, Schwanzflossen und der vordere Bereich der Rücken- und Afterflosse sind lang ausgezogen und nach hinten gebogen.