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Sämtliche Arten der Familie Adlerrochen besitzen große,
flügelartig ausgezogene Brustflossen. Der Gesichtsschädel ist mit der schnabelartigen, kurzen Schnauze vom Körper abgesetzt.
Der giftstachelbewehrte Peitschenschwanz, der vorn eine kleine Rückenflosse trägt, kann die zweifache Rumpflänge erreichen. Die
Zähne sind zu großen Mahlplatten verschmolzen.
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Verbreitung: Adlerrochen kommen weltweit in tropischen und subtropischen Meeren
vor. Nur der Gewöhnliche Adlerrochen (Myliobatis aquilia) taucht auch im Mittelmeer und Ostatlantik auf, gelegentlich auch vor Schottland
und Norwegen.
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Lebensweise: Adlerrochen sind kraftvolle Schwimmer, die oft dicht unter der
Oberfläche mit elegantem "Flügelschlag" umherschwimmen. Gelegentlich schnellen sie auch zu meterlangen Sprüngen
über die Oberfläche hinaus. Häufig treten sie in Schwärmen von mehreren hundert Tieren auf.
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Adlerrochen
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Ernährung: Ihre Nahrung suchen Adlerrochen in Sand und Schlammgründen in
Tiefen bis zu 300 m. Mit ihrer spitzen Schnauze stöbern sie nach Schnecken, Muscheln und Krebstieren, deren harte Schalen sie mit ihrem
plattenförmigen Gebiss zermalmen.
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Fortpflanzung: Adlerrochen sind lebendgebärend. Das Weibchen bringt von Zeit
zu Zeit 3-7 Junge zur Welt.
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